Atelier für traditionelle japanische Kintsugi-Restaurierung

Schlagwort: kintsugi (Seite 1 von 2)

Guanyin-Porzellanstatue in 42 Stücken

Ein Totalschaden kam zu mir und die Arbeit daran fühlte sich immer ein bisschen magisch an. Diese weiße GuanyinPorzellanstatue mit ihren unzähligen kleinen Wellen hatte es in sich, und sie mussten teilweise nachgebildet und dann vergoldet werden.

Die Brüche waren gefühlt genau richtig angeordnet, denn irgendwie lief alles wie am Schnürchen. Es bildete sich sogar eine Kette mit Amulett heraus, weil an dieser Stelle die Bruchkante des Kopfes verlief. 42 Teile, und 3 davon waren sogar von innen anzubringen.

Da ich in diesem Fall nur zwei Monate Zeit hatte die Statue zu restaurieren, benutzte ich ausnahmsweise Epoxidharz zur Verklebung. Danach wendete ich weiter die traditionelle kintsugi-Technik an. Natürlich mit Absprache des Besitzers. Ich freue mich sehr, dass sie pünktlich wieder heil geworden ist und ein Geschenk zu einem 10. Hochzeitstag sein kann…

Love Love Love

Links

Kannon Bosatsu – Der Bodhisattva des Mitgefühls

Dehua figure of Guanyin, Ming dynasty, 16th-early 17th century

Porcelain Statue Of Kwan-yin

Oh wie schön ist Panama

Oh wie schön ist Panama! Diese Arbeit hat mich sehr an die Zeit erinnert, als meine Kinder noch sehr klein waren. 💛🥰 Fantastisch! 🐅🐻

Visualisierung für die Selbstheilung

Visualisierung ist gut für die Heilung! Dieses Filmchen (zur Zeit nur auf Instagram) zu machen ist noch besser! Ich bin davon überzeugt, dass so mein gebrochener Fuß noch schneller und besser heilt! Und da ich kintsugi-Künstlerin bin, lässt mich die Vorstellung nicht los, dass ich mich gerade von innen selbst repariere. So hängen manche Dinge zusammen! Jedenfalls hat mir dieser „schlimme“ Fuß mehr Zeit für kintsugi beschert. Man muss die Dinge halt auch positiv sehen! 😅🙃🙏🏼🤔✨💫💛🌞

Drillinge

Zur Zeit befinden sich hier Drillinge die auf einen Goldauftrag warten. Vorher werden aber noch einige Schichten roiro-Lack und einiges an Schleifarbeit nötig sein. Drei Lieblingsteller die zusammen gehören wie man auch an ihrem Schaden sehen kann. 

Zwei mundgeblasene Cocktailgläser strahlen wieder

Eigentlich schon etwas länger aber Weihnachten und der Jahreswechsel haben mich ein bisschen zurückgeworfen.
Für einen stabilen Aufbau fehlten viele wichtige Teile und mussten ersetzt werden. Es ging nur Stück für Stück und in einem Schneckentempo voran. Eine Armierung mit Stiften war nicht erwünscht, was die Arbeit noch erschwerte. Deshalb habe ich alte und neue Technik verbunden. Das soll aber eine Ausnahme bleiben.

Die Glasglocke

Es gibt Momente, z. B. wenn es klingelt, da muss ich alles liegen lassen. Zum Schutz der Katzen habe ich diese Glasglocke herumstehen und stülpe sie bei Bedarf schnell über die Arbeit. 😎

Heute war ein sonniger Samstag! 🌞

Wir haben in dieser Region sehr viel Glück gehabt. Kein Unwetter, kein Regen! 🙏🏼

Ich möchte euch heute meinen Lieblingspinsel vorstellen. Ich bin sehr stolz darauf. Als ich mit Kintsugi anfing wusste ich nicht, wie ich an geeignete Pinsel kommen sollte. Ein Pinsel, mit dem man sehr feine gerade Linien malen kann, war nicht aufzutreiben.

Dann kam mir die Idee einen herkömmlichen Pinsel selbst mit einer Schere zuzuschneiden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Er funktioniert perfekt.

Kintsugi – Kunst aus zerbrochenem Porzellan

Ein kleiner Filmbeitrag über Kintsugi mit und bei mir gedreht vom Film-Team Jan Rimpl im Mai 2021: Kintsugi – Kunst aus zerbrochenem Porzellan bei …

SWR einfach kreativ · Youtube

ARD-Buffet ∙ Das Erste · ARD-Mediathek bis 23.06.2022

Die Japaner schaffen filigrane Kunst aus – Kaputtem! Da gibt es ganz traditionelle Reparaturmethoden. Eine davon ist 500 Jahre alt, erfreut sich momentan wachsender Beliebtheit und wird so doch wieder ganz aktuell!

Das Erste · ARD-Buffet
kintsugi-i-see Tamara Stadler im Filmbeitrag ARD-2021 Atelier Kamera
kintsugi-i-see Tamara Stadler im Filmbeitrag ARD-2021 Kamera Rimpl
kintsugi-i-see Tamara Stadler im Filmbeitrag ARD-2021 Rimpls Treppenhaus
« Ältere Beiträge

© 2022 kintsugi.i.see

Theme von Anders NorénHoch ↑